Neun Jugendliche treffen sich an einem Bahnhof und warten auf den nächsten Zug. So scheint es. In Wirklichkeit warten sie aber auf viel mehr: auf Liebe, Geborgenheit und ihren Platz in der Welt. Gefühlvoll und ehrlich skizziert von Dramatiker Xavier Durringer, inszeniert von Studierende der Theaterakademie.
Die Ohnmacht des Alltags
Ein Bahnhof ist Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte. Im Mittelpunkt neun junge Menschen. Sie alle suchen nach einem Platz in der Gesellschaft – aber auch nach dem tieferen Sinn des Lebens. Dem französischen Autor der Textvorlage gelingt es, ein zeitgenössisches Portrait einer jungen Generation zu zeichnen, die oft nicht weiß, wo sie hingehört. Der eigene Kosmos ist klein. Viele merken das erst, wenn Beziehungen zu Freund*innen enden. Doch was passiert dann? Was passiert, wenn man nicht mehr dazugehört und das Leben beginnt, an einem vorbeizurasen? Jochen Schölch, Leiter des Studiengangs Schauspiel an der Theaterakademie August Everding, stellt sich Fragen wie diesen in seiner neuen Inszenierung am Akademietheater. Spannend! -mh-
Akademietheater
Prinzregentenplatz 12
81675 München
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