Faust I als Koproduktion von Residenztheater und Salzburger Festspielen

TheaterKlassiker

Faust I

Goethes Klassiker als Kammerspiel inszeniert von Regieberserker Ulrich Rasche

Ohne geht es nicht: Die Drehbühne ist ein Markenzeichen des Regisseurs Ulrich Rasche. Auf sie setzt er Steven Scharf als einen Faust, der im Rad des Schicksals gefangen ist. Und in sich, denn die vier anderen Protagonist*innen - der junge Faust, Mephisto, Gretchen und Valentin - alle sind sie in dieser Inszenierung Facetten der faustschen Persönlichkeit.

Faust I als Koproduktion von Resi & Salzburger Festspielen

Wer sich schon auf den Osterspaziergang oder die Hexenküche aus Faust I freut, der wird in dieser Inszenierung nicht fündig werden. Es sind ganze Szenen, die Rasches Lust am Textstrich zum Opfer fallen - nicht aber die Goethische Sprache. Faust I 2026 ist ein "dystopisches Bühnenmahlwerk, in dem die Wucht von Goethes glasklarer Sprache (...) rigoros ausgeleuchtet wird und strahlen darf. So hat man diesen Text vielleicht noch nie gehört.", befand das ORF bei der Festspielpremiere in Salzburg im Sommer 2026. 

Steven Scharf als Faust, Valery Tscheplanowa als Mephistopheles, Anna Drexler als Margarete, Johannes Nussbaum als junger Faust und Max Rothbart als Valentin, alle sind sie in schwarze Anzüge gewandet. Facetten eben dieser einen Person, die sich am Leben abmüht. Auch "Gretchen ist anfangs nicht mehr als eine Projektion von Fausts patriarchalem Frauenbild. Mutig bricht Drexler diese Wahrnehmung im Verlauf des Abends auf, gibt ihrer Figur eine eigene Identität zurück. Rasche versteht Gretchen nicht als Opfer, sondern als starke Frau. In der Gabe, klassische Stoffe neu zu denken, liegt die zeitlose Qualität seiner Theaterkunst." (Theater der Zeit)

Also eine moderne Neuinterpretation des Klassikers mit einem furiosen Ensemble, das bei den Salzburger Festspielen stürmisch gefeiert wurde. - sl-

Team
Inszenierung und Bühne: Ulrich Rasche
Komposition und Tondesign: Alfred Brooks
Kostüme: Annika Lu
Video: Florian Seufert
Licht: Gerrit Jurda
Mit: Steven Scharf, Valery Tscheplanowa, Anna Drexler, Johannes Nussbaum, Max Rothbart

Zur Stückbeschreibung des Residenztheater

 

Residenztheater
Max-Joseph-Platz 1
80539 München

Sa, 21. Nov 2026, 19.00 Uhr
Thea-Preis: 24,00-52,80 €
Du sparst bis zu 17%*

Tickets10

Karten erhältlich bis 13.11.2026
oder solange der Vorrat reicht.

* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis

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