Brisantes Thema in bildstarker Inszenierung: Viele Jahre hat Achen als nicht-dokumentierte Einwanderin in den USA gelebt, gearbeitet und Steuern gezahlt. Sie hat eine Familie gegründet und ein stabiles Leben aufgebaut. Nun soll sie nach Uganda abgeschoben werden.
Das Gelobte Land der ugandische Dramatikerin Asiimwe Deborah Kawe stellt die Geschichte der schwarzen Einwandererin Achen der einer weißen Amerikanerin gegenüber. Die beiden Frauen sind einander bei dem Universitätsseminar begegnet, für das Achen ursprünglich in die USA eingereist ist. 15 Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut auf schicksalhafte Weise.
Ein topaktuelles Schauspiel über die verheerenden Auswirkungen der Null-Toleranz-Politik gegenüber Einwander*innen in Trumps erster Regierungszeit.
Die Inszenierung des ungarischen Regisseurs Jakab Tarnóczi liefert „fein gepixelte Momentaufnahmen eines entwurzelten Daseins, eines permanenten Lebens auf den Sprung, die sich vor den Zuschauern aufblättern wie ein Daumenkino“ (nachtkritik.de). -kk/mh-
Inszenierung
Jakab Tarnóczi
Bühne
Botond Devich
Kostüm
Noemi Daboczi
Schauspieler*innen
Isabell Antonia Höckel, Liliane Amuat, Naffie Janha, Niklas Mitteregger, Carolin Conrad
Marstall
Marstallplatz 4
80539 München
Ohne Pause
Mo, 19. Okt 2026, 20.00 Uhr
Thea-Tickets ausverkauft
* Thea-Tickets gegenüber Normalpreis
Ticket inkl. MVV-Nutzung
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