Der Starregisseur Ulrich Rasche setzt Aischylos‘ Agamemnon gewohnt bildgewaltig in Szene. Ein antikes Drama mit aktuellem Thema: Wie lässt sich der tödliche Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen?
Thea-Kritikerin Ariane von Seefranz hat die Premiere gesehen und berichtet:
"Überwältigungstheater von archaischer Wucht zum brandaktuellen Thema Krieg. Agamemnon (Thomas Lettow) kommt als Sieger mit ramponierter Truppe aus dem Trojakrieg, für den er (für guten Wind) seine Tochter Iphigenie opferte. Er bringt Kassandra als Kriegsbeute fürs Bett mit und wird von seiner Gattin Klytämnestra (Pia Händler) rachegemordet. Die Trommel-Xylophone wummern, der schwarz gewandete Chor stampft kreisförmig im kriegerischen Marsch und deklamiert im Stentor-Pathos die antiken Verse. Düster dräut die Bühne, der Schlachten-Nebel wabert. Großartige Bilder, von Deckenspiegeln teils monumental gespiegelt. Die Gewaltspirale muss sich weiter drehen, mit welchem Sinn? Nächstes Mordkapitel: Orest. Ein typischer Rasche, lange beklatscht."
Zur Stückbeschreibung des Residenztheater
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Residenztheater
Max-Joseph-Platz 1
80539 München
Ohne Pause
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