Für alle Streichquartette zählen Franz Schubert und Benjamin Britten zu den großen Prüfsteinen. Beim 6. Kammerkonzert der Bayerischen Staatsoper stellt sich das Schumann Quartett dieser Herausforderung. Die Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters spielen seit 1994 zusammen.
Ausdrucksstarkes Klassik-Quartett
Sie stehen für einen harmonischen Quartett-Klang in fein abgestimmter Geschlossenheit und intensiver gemeinsamer Entwicklung. Mit diesem Profil haben sich Barbara Burgdorf und Traudi Pauer (Violinen) sowie Stephan Finkentey (Bratsche) und Oliver Göske (Cello) als Schumann Quartett München eine große Fan-Gemeinde erspielt. In der Allerheiligen Hofkirche gestalten sie zwei ausdrucksstarke Gipfelwerke der Quartett-Literatur. Da ist Schuberts Rosamunde-Quartett: Das Andante-Thema geht auf die gleichnamige Bühnenmusik zurück. Mit diesem 1824 komponierten Werk hat Schubert seinen Quartett-Stil vollends entwickelt. Dagegen reflektiert Britten im Streichquartett Nr. 2 von 1945 das gewichtige Quartett-Erbe von Béla Bartók. Die finale Chaconne würdigt den Barock-Meister Henry Purcell. -fo/mh-
Programm:
Franz Schubert – Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 „Rosamunde“
Benjamin Britten – Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36
Zur Konzertbeschreibung der Staatsoper
Allerheiligen-Hofkirche
Residenzstraße 1
80333 München
Zugang über Alfons-Goppel-Straße
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